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Minox MB Touring

1990 wurde von der MB eine Sonderserie von 3333 Stück aufgelegt und MB-Touring genannt. Obwohl die “inneren Werte” einer MB entsprechen (und somit auch der ML), weist das Modell Touring einige Besonderheiten auf:

  • Eine eigene Farbgebung mit dunkelrauer Gehäusefarbe,
  • roter Seriennummer und roter Typenbezeichnung auf der Verschlussklappe.
  • Datenrückwand.
  • Batterie: 1 mal PX 28 (6 Volt)

Was zu dem Zusatz “Touring” geführt hat ist mir unklar.

Die etwas andere Gehäusefarbe kommt schlecht auf dem Bild heraus, ist aber auch nur eine Nuance. Die Seriennummer sieht irgendwie nach Häftlingsnummer aus.

Der Blick durch das Okular ist auch nicht anders.  Falls die Batterie in Ordnung ist leuchtet die LED des”B” bei dem Batterietest für mindestens 2 Sekunden auf:

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Ansonsten ist wirklich äußerlich und innerlich kein Unterschied zu der normalen MB zusehen.

Blendenreihe: 2,8; 4; 5,6; 8; 11, 16. Von rechts nach links abnehmend.

Entfernungsmarkierungen: 0,9; 1; 1,2; 1,5; 2; 3; 5; 10; Unendlich.

Kein Typenschriftzug  bei geöffneter Klappe sichtbar.

Das Objektiv bleibt das gute alte Minotar.

Der herausragende Unterschied zur normalen MB ist die Datenrückwand, welche identisch mit der Datenruckwand für die ML/MB-Serie ist. Entschuldigung, bei dem hier sichtbaren Modell ist allerdings das Datum noch nicht korrekt eingestellt….

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Ohne die Rückwand würde man nicht den Unterschied zur normalen MB erkenne. Halt, doch, es fehlt natürlich die Seriennummer in der Filmaufnahmemulde, ist ja schon auf der Klappe sichtbar. Ansonsten wie bei ML/MB gehabt.

Der Auslöseknopf hat das gleiche Rot wie bei der normalen  MB, bei der ML ist er orange. Der Gegenlichtschalter öffnet von rechts nach links und ist hier offen.

Die höchste einstellbare Empfindlichkeit ist 1600 ASA, die niedrigste 25 ASA.  Die Beschriftung ist rot/grün (ASA/DIN) zweifarbig, Links ist rot außen, rechts innen. angeordnet.

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04.08.05